„Sehr ärgerlich“
Friesenried - Die massiven Einschnitte in die Friesenrieder Trinkwasserversorgung als Folge der „Arrow“-Teilstationierung irritieren auch Politiker in der Region. Überrascht zeigt sich der Allgäuer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke in einem Schreiben an die Luftwaffen-Führung, dass der Nitrateintrag wegen der Abholzung des Waldes und des Fundamentbaus die Trinkwasserquellen irreparabel beschädigen wird. Stracke weiter: „Dass dies im Rahmen der umfangreichen Vorprüfungen nicht erkannt wurde, ist sehr ärgerlich.“
Damit erreichen die Diskussionen um die Folgen der Teilstationierung des Raketenabwehrsystems „Arrow“ mit einem sogenannten Radarsensor bei Friesenried eine neue Dimension. Klar sei bereits jetzt, dass für die Gemeinde eine Übergangs- und Ersatzlösung angesichts der Einschränkungen gefunden werden muss, so Stracke. „Die Trinkwasserversorgung muss jederzeit sichergestellt und eine für die Gemeinde optimale Lösung gefunden werden.“ Dies gelte zeitlich für die Bauphase wie für den Betrieb des Sensors. So formuliert es Stracke in dem Schreiben an den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, das unserer Redaktion vorliegt.
Laut Stracke klärt das zuständige Staatliche Bauamt Kempten zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Gemeinde Friesenried und der Stadt Kaufbeuren, welches konkrete Vorgehen notwendig ist, um die Trinkwasserversorgung zu sichern. Die Bundeswehr sei zudem in der Verantwortung, alle anfallenden Kosten zu übernehmen.
Damit erreichen die Diskussionen um die Folgen der Teilstationierung des Raketenabwehrsystems „Arrow“ mit einem sogenannten Radarsensor bei Friesenried eine neue Dimension. Klar sei bereits jetzt, dass für die Gemeinde eine Übergangs- und Ersatzlösung angesichts der Einschränkungen gefunden werden muss, so Stracke. „Die Trinkwasserversorgung muss jederzeit sichergestellt und eine für die Gemeinde optimale Lösung gefunden werden.“ Dies gelte zeitlich für die Bauphase wie für den Betrieb des Sensors. So formuliert es Stracke in dem Schreiben an den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, das unserer Redaktion vorliegt.
Laut Stracke klärt das zuständige Staatliche Bauamt Kempten zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Gemeinde Friesenried und der Stadt Kaufbeuren, welches konkrete Vorgehen notwendig ist, um die Trinkwasserversorgung zu sichern. Die Bundeswehr sei zudem in der Verantwortung, alle anfallenden Kosten zu übernehmen.