Schülerinnen sind unterwegs
Kaufbeuren Traditionell findet jedes Jahr in der Woche nach der Abiturzeugnisverleihung die Studienwoche am Marien-Gymnasium statt. In dieser besonderen Woche werden im Lehrplan verankerte Studienfahrten in ausgewählten Jahrgangsstufen, Praktika sowie lehrplanbezogene Projekte mit den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen durchgeführt. Allein vier ganze Jahrgangsstufen unternahmen eine mehrtägige Fahrt. Die fünf fünften Klassen verbrachten am Ammersee und in Pfronten eine harmonische Schullandheim-Woche und stärkten dabei noch weiter das Gemeinschaftsgefühl. Die Q12 unternahm ihre letzte gemeinsame Studienfahrt nach Amsterdam und verbrachte herrliche Tage zwischen Grachten und Museen. Und unsere Achtklässlerinnen waren sogar ganze acht Tage unterwegs in Südengland und London. Einen Besuch der Bundeshauptstadt, des Bundestages und nicht zuletzt unseres Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke unternahmen die Schülerinnen der elften Jahrgangsstufe. Aber auch die anderen Jahrgangsstufen hatten ein „volles Programm“. So leisteten unsere Neuntklässlerinnen das im neuen G9 empfohlene Betriebspraktikum ab. Von der Polizei über die Zeitungsredaktion, aber auch örtlichen Betrieben war alles dabei. Die Schülerinnen der zehnten Klassen dagegen verbrachten eine Woche als Praktikantinnen bei einer sozialen Einrichtung ihrer Wahl. Auf diese Weise bekommen alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in zwei grundsätzlich verschiedenen Arbeitsgebieten wichtigen Einblick in berufliche Tätigkeiten zu erhalten – ein wichtiges Instrument der Berufsorientierung am Marien-Gymnasium. Zwei Jahrgangsstufen verbrachten die Woche an der Schule. Dabei beschäftigte sich die sechste Jahrgangsstufe mit dem Thema „Mensch und Natur“ und forschte dabei nicht nur an der Schule, sondern unternahm auch außerschulische Exkursionen beispielsweise zur Kläranlage, zur Forellenzucht, ins BayernLab oder zu Grob nach Mindelheim. Die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe hatten als Rahmenthema „Mittelalter“, das von sämtlichen Seiten beleuchtet wurde. Kernpunkt dieses Projekts war der gruppenweise Bau von verschiedenen Burganlagen sowie ein Mittelalter-Nachmittag im Garten der Schule mit selbst gekochtem Eintopf über offenem Feuer, Bogenschießen und Waffenkunde. Viel Herzblut und zahlreiche Stunden steckten die Lehrkräfte in diese Studienwoche – Zeit die sich lohnt, denn das Heraustreten aus dem alltäglichen Unterrichtsgeschehen und die damit zusammenhängenden Erfahrungen sind jede Anstrengung wert.