Humorvolle Seitenhiebe
Untermeitingen - Einen passenderen Termin hätte das Starkbierfest des Musikvereins Untermeitingen kaum haben können: Am Vorabend der Kommunalwahl war der katholische Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung von Beginn an hervorragend. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Christine Fery und Dirigent Karlheinz Banik sorgte der vollständig angetretene Musikverein mit zünftiger Blasmusik für einen kraftvollen Auftakt. Mit einem regelrechten Soundgewitter heizten die Musiker dem Publikum ein und schufen die perfekte Atmosphäre für einen geselligen Abend.
Dazu genossen die Gäste das namensgebende süffige Starkbier sowie herzhafte Schmankerl. Doch nicht nur Bier und Musik standen im Mittelpunkt. Der Höhepunkt des Abends – und von vielen mit Spannung erwartet – war der Auftritt von Franz Rieder. In seiner original braunen Franziskaner-Mönchskutte betrat er als Bruder Barnabas die Bühne. Eigentlich hatte sich die Figur bereits im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedet, doch für das Starkbierfest kehrte Barnabas noch einmal zurück. In einer gut einstündigen Fastenpredigt präsentierte er eine gelungene Mischung aus Humor, Wortwitz und kritischen Seitenhieben mit viel Lokalkolorit. Mit spitzer Zunge nahm er insbesondere die bevorstehende Kommunalwahl ins Visier.
Weder Vereinsfunktionäre noch lokale Politiker blieben verschont – ebenso wenig der anwesende Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke. Dieser stehe zwar nicht zur Wahl, so Barnabas, habe aber ein besonders gutes Verhältnis zu den Bauern in seinem Wahlkreis. Bei einem der letzten Fototermine, so scherzte er, hätte sich Stracke gewünscht, die Presse solle nicht immer „so einen Schmarrn“ über ihn schreiben. Am nächsten Tag sei jedoch ein Foto von ihm im Schweinestall erschienen – mit der Bildunterschrift: „Stephan Stracke, dritter von links.“ Auch die lokalen Politiker bekamen ihr Fett weg. So stellte Barnabas fest, dass der Zweite Bürgermeister Manfred Salz auf Facebook zwar nur rund 50 Follower habe – dafür aber erstaunlich viele „Followerinnen“.
Dazu genossen die Gäste das namensgebende süffige Starkbier sowie herzhafte Schmankerl. Doch nicht nur Bier und Musik standen im Mittelpunkt. Der Höhepunkt des Abends – und von vielen mit Spannung erwartet – war der Auftritt von Franz Rieder. In seiner original braunen Franziskaner-Mönchskutte betrat er als Bruder Barnabas die Bühne. Eigentlich hatte sich die Figur bereits im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedet, doch für das Starkbierfest kehrte Barnabas noch einmal zurück. In einer gut einstündigen Fastenpredigt präsentierte er eine gelungene Mischung aus Humor, Wortwitz und kritischen Seitenhieben mit viel Lokalkolorit. Mit spitzer Zunge nahm er insbesondere die bevorstehende Kommunalwahl ins Visier.
Weder Vereinsfunktionäre noch lokale Politiker blieben verschont – ebenso wenig der anwesende Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke. Dieser stehe zwar nicht zur Wahl, so Barnabas, habe aber ein besonders gutes Verhältnis zu den Bauern in seinem Wahlkreis. Bei einem der letzten Fototermine, so scherzte er, hätte sich Stracke gewünscht, die Presse solle nicht immer „so einen Schmarrn“ über ihn schreiben. Am nächsten Tag sei jedoch ein Foto von ihm im Schweinestall erschienen – mit der Bildunterschrift: „Stephan Stracke, dritter von links.“ Auch die lokalen Politiker bekamen ihr Fett weg. So stellte Barnabas fest, dass der Zweite Bürgermeister Manfred Salz auf Facebook zwar nur rund 50 Follower habe – dafür aber erstaunlich viele „Followerinnen“.