Geplante Zuckerabgabe: Stracke besucht Getränke
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke
diskutierte bei FZ Getränke in Roßhaupten mit den
Geschäftsführern Franz-Karl, Christoph und Corina
Zimmermann über die geplante Abgabe auf
zuckergesüßte Getränke. Die Bundesregierung will damit
den Zuckergehalt senken und jährlich rund 650 Millionen
Euro für die Krankenversicherung einnehmen.
Geplant ist eine gestaffelte Abgabe: Getränke unter 5 Gramm Zucker je 100 ml bleiben abgabenfrei, bei 5-8 Gramm fallen 26 Cent pro Liter an, ab 8 Gramm 32 Cent. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren handwerkliche Limonaden herstellt, sieht mehrere Probleme: Die mangelnde Planungssicherheit erschwere die Anpassung von Rezepturen, Etiketten und Lieferverträgen. Die Geschäftsführer fordern mindestens zwölf Monate Übergangsfrist. Kritisch bewertet das Unternehmen auch den drohenden Bürokratieaufwand. Getränkelager müssten umfangreiche Nachweispflichten erfüllen, während unklar sei, ob die Zollverwaltung dies überhaupt kontrollieren könne. Zudem bestünden Abgrenzungsfragen bei Zuckerersatzstoffen, Sirupen und Fruchtsäften.
Geplant ist eine gestaffelte Abgabe: Getränke unter 5 Gramm Zucker je 100 ml bleiben abgabenfrei, bei 5-8 Gramm fallen 26 Cent pro Liter an, ab 8 Gramm 32 Cent. Das traditionsreiche Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren handwerkliche Limonaden herstellt, sieht mehrere Probleme: Die mangelnde Planungssicherheit erschwere die Anpassung von Rezepturen, Etiketten und Lieferverträgen. Die Geschäftsführer fordern mindestens zwölf Monate Übergangsfrist. Kritisch bewertet das Unternehmen auch den drohenden Bürokratieaufwand. Getränkelager müssten umfangreiche Nachweispflichten erfüllen, während unklar sei, ob die Zollverwaltung dies überhaupt kontrollieren könne. Zudem bestünden Abgrenzungsfragen bei Zuckerersatzstoffen, Sirupen und Fruchtsäften.