Diakonieverein muss radikal umplanen
„Pflegeneuordnungsgesetz wird zum Pflegenotstandsgesetz“: Warum der Diakonieverein Kaufbeuren
mitten im Bau auf ein neues Konzept für sein geplantes Seniorenhaus setzt.
Kaufbeuren - Das Konzept galt als bayernweit einzigartig: Im Mai wurde in Kaufbeuren der erste symbolische Spatenstich für das neue Seniorenhaus am Heinzelmannpark gefeiert, in dem eine ambulant betreute Senioren Wohngemeinschaft, zehn Pflegewohnungen für sogenannte Verhinderungspflege sowie ein Hospizzimmer, Wohnraum für Auszubildende und eine Begegnungsstätte untergebracht werden sollten. Durch das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), das ab Januar 2027 gelten könnte, gerät der Diakonieverein als Träger nun aber ins Schleudern. Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden demnach künftig stark zusammengestrichen. Damit sind die geplanten Pflegewohnungen nicht wirtschaftlich zu betreiben, heißt es in einer Pressemitteilung des Diakonievereins. Eine Umplanung mitten in der Rohbauphase sei erforderlich. Dass die Pflegekassen leer sind, ist seit Jahren bekannt.
Aus dem Haus der früheren Gesundheitsministerin Nina Warken liegt nun ein Referentenentwurf vor, der Pflege bedürftige und pflegende Angehörige vor große Schwierigkeiten stellt. Bisher gab es Verhinderungspflege als eigenständige Leistung. Dieser Topf fällt künftig weg.
Kaufbeuren - Das Konzept galt als bayernweit einzigartig: Im Mai wurde in Kaufbeuren der erste symbolische Spatenstich für das neue Seniorenhaus am Heinzelmannpark gefeiert, in dem eine ambulant betreute Senioren Wohngemeinschaft, zehn Pflegewohnungen für sogenannte Verhinderungspflege sowie ein Hospizzimmer, Wohnraum für Auszubildende und eine Begegnungsstätte untergebracht werden sollten. Durch das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG), das ab Januar 2027 gelten könnte, gerät der Diakonieverein als Träger nun aber ins Schleudern. Kurzzeit- und Verhinderungspflege werden demnach künftig stark zusammengestrichen. Damit sind die geplanten Pflegewohnungen nicht wirtschaftlich zu betreiben, heißt es in einer Pressemitteilung des Diakonievereins. Eine Umplanung mitten in der Rohbauphase sei erforderlich. Dass die Pflegekassen leer sind, ist seit Jahren bekannt.
Aus dem Haus der früheren Gesundheitsministerin Nina Warken liegt nun ein Referentenentwurf vor, der Pflege bedürftige und pflegende Angehörige vor große Schwierigkeiten stellt. Bisher gab es Verhinderungspflege als eigenständige Leistung. Dieser Topf fällt künftig weg.