Arrow fürs Allgäu: „Mehr als zufrieden“
Kaufbeuren - Das Raketen-Abwehrsystem Arrow wird in der Nähe des Fliegerhorsts Kaufbeuren aufgebaut. Die Entscheidung ist nach Informationen unserer Redaktion gefallen (wir berichteten). „Ich bin mehr als zufrieden“, sagt Bernhard Pohl (Kaufbeuren), stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Landtag. Nachdem der Bundeswehrstandort vor knapp 15 Jahren beinahe geschlossen worden wäre, ist er nun „stärker als jemals zuvor“. Pohl hat sich seit 2024 dafür starkgemacht, dass Arrow ins Allgäu kommt. „Kaufbeuren wird ein zentraler Standort im Gefüge der Luftwaffe.“ Deshalb geht er davon aus, dass weitere Einheiten der Bundeswehr im Fliegerhorst stationiert werden.
„Und das Sanitätsregiment ist auch noch nicht vom Tisch.“ Zusätzliche Einheiten der Bundeswehr kann sich auch der Ostallgäuer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke in Kaufbeuren vorstellen. Aus seiner Sicht ist der Fliegerhorst zum Beispiel für ein weiteres Abwehrsystem ideal geeignet, etwa Patriot oder Iris-T. Während Arrow eine Reichweite von 2400 Kilometern hat, können die beiden anderen Systeme in einem näheren Umkreis Gefahr aus der Luft zerstören, etwa feindliche Flugzeuge, Raketen und Marschflugkörper. In diesem Bereich rüste die Bundeswehr derzeit auf, sagt Stracke. Er habe den Kaufbeurer Fliegerhorst in diesem Zusammenhang bereits dem Inspekteur der Luftwaffe als möglichen Standort genannt. Andere geeignete Orte in Bayern fielen ihm nicht ein. Aber eine Entscheidung gebe es noch nicht. Eine solche Stationierung wäre mit etwa 500 zusätzlichen Dienstposten verbunden. Dass zunächst Arrow in Kaufbeuren stationiert wird, dafür habe auch er sich eingesetzt, sagt Stracke. Nun sei der Standort Teil des nationalen Abwehrschirms.: „Eine große Entscheidung.“
„Und das Sanitätsregiment ist auch noch nicht vom Tisch.“ Zusätzliche Einheiten der Bundeswehr kann sich auch der Ostallgäuer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke in Kaufbeuren vorstellen. Aus seiner Sicht ist der Fliegerhorst zum Beispiel für ein weiteres Abwehrsystem ideal geeignet, etwa Patriot oder Iris-T. Während Arrow eine Reichweite von 2400 Kilometern hat, können die beiden anderen Systeme in einem näheren Umkreis Gefahr aus der Luft zerstören, etwa feindliche Flugzeuge, Raketen und Marschflugkörper. In diesem Bereich rüste die Bundeswehr derzeit auf, sagt Stracke. Er habe den Kaufbeurer Fliegerhorst in diesem Zusammenhang bereits dem Inspekteur der Luftwaffe als möglichen Standort genannt. Andere geeignete Orte in Bayern fielen ihm nicht ein. Aber eine Entscheidung gebe es noch nicht. Eine solche Stationierung wäre mit etwa 500 zusätzlichen Dienstposten verbunden. Dass zunächst Arrow in Kaufbeuren stationiert wird, dafür habe auch er sich eingesetzt, sagt Stracke. Nun sei der Standort Teil des nationalen Abwehrschirms.: „Eine große Entscheidung.“