Stracke: Wohnungsbau muss schneller, einfacher und günstiger werden
Kaufbeuren/Berlin. Wie können neue Wohnungen schneller
und kostengünstiger entstehen? Dieser Frage ging der Allgäuer
Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) bei einem Besuch des
Vonovia-Quartiers „Am Flugfeld“ nach. Als stellvertretender Vorsitzender der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion verantwortet er die Bereiche Verkehr, Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen. Gemeinsam mit Robert Stellmach, Prokurist und
Regionalbereichsleiter Bayern bei Vonovia, sowie Manuela Gebhart,
Regionalleiterin Bayern-Süd, besichtigte er das Neubauprojekt an der
Marktoberdorfer Straße.
Vonovia errichtete dort 60 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen in serieller und modularer Ziegel-Massivbauweise. Die von der WMM Modulbau GmbH in Mindelheim weitgehend vorgefertigten Bauteile wurden vor Ort montiert. „Durch die hier erprobte standardisierte Planung und den hohen Vorfertigungsgrad konnten wir die Baukosten auf rund 3.500 Euro pro Quadratmeter begrenzen. Damit liegen wir weit unter den marktüblichen Preisen“, erläuterte Stellmach. „Möglich geworden ist dies durch die serielle Bauweise. Sie sorgt für hohe Kostensicherheit. Zugleich werden die Bauzeit und der Aufwand auf der Baustelle deutlich reduziert.“ Für Stracke liegt darin die entscheidende Erkenntnis des Projekts: „Bezahlbarer Wohnraum setzt bezahlbares Bauen voraus. Das Beispiel in Kaufbeuren zeigt, welches Potenzial in seriellen und modularen Lösungen steckt. Solche Ansätze müssen wir viel stärker in die Breite bringen.“
Die Erfahrungen aus Kaufbeuren bestätigten den Kurs der Bundesregierung, das Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen, sagte Stracke. Auf Drängen der Union nehme die Koalition dabei nicht nur die Dauer der Verfahren, sondern auch die Kostentreiber selbst in den Blick. Ein zentraler Baustein sei der Gebäudetyp E. Er soll Abweichungen von technischen Standards ermöglichen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Vorgaben zu Sicherheit, Brand- und Gesundheitsschutz bleiben davon unberührt. „Wir müssen beim Bauen wieder klarer zwischen dem unterscheiden, was zwingend notwendig ist, und dem, was lediglich zusätzlichen Komfort schafft“, betonte der Abgeordnete „Nicht jeder technische Höchststandard ist für jedes Vorhaben sinnvoll. Der Gebäudetyp E schafft den nötigen Spielraum, um einfacher und damit günstiger zu bauen, ohne bei Sicherheit und Qualität Abstriche zu machen.“
Neben niedrigeren Kosten brauche der Wohnungsbau mehr Tempo bei Planung und Genehmigung. Mit dem seit Ende Oktober 2025 geltenden Wohnungsbau-Turbo können Kommunen unter bestimmten Voraussetzungen schneller Baurecht schaffen und auf langwierige Bebauungsplanverfahren verzichten.
„Der Gebäudetyp E und der Wohnungsbau-Turbo setzen an zwei entscheidenden Hürden an. Der Gebäudetyp E ermöglicht einfacheres und kostengünstigeres Bauen; der Wohnungsbau-Turbo beschleunigt die Verfahren“, erklärte Stracke. „Beides muss ineinandergreifen, damit wieder mehr Wohnungen entstehen, die für Menschen mit normalen Einkommen bezahlbar sind.“
Im weiteren Austausch mit Stellmach und Gebhart ging es darum, wie sich die Erfahrungen aus dem Kaufbeurer Projekt auf weitere Bauvorhaben übertragen lassen. Stracke dankte für den Einblick in die Praxis. „Nur im direkten Gespräch erfahren wir, welche Vorgaben Bauvorhaben unnötig verteuern und verzögern. Diese Erkenntnisse nutzen wir auf Bundesebene, um gesetzgeberisch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so der Abgeordnete abschließend.
Vonovia errichtete dort 60 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen in serieller und modularer Ziegel-Massivbauweise. Die von der WMM Modulbau GmbH in Mindelheim weitgehend vorgefertigten Bauteile wurden vor Ort montiert. „Durch die hier erprobte standardisierte Planung und den hohen Vorfertigungsgrad konnten wir die Baukosten auf rund 3.500 Euro pro Quadratmeter begrenzen. Damit liegen wir weit unter den marktüblichen Preisen“, erläuterte Stellmach. „Möglich geworden ist dies durch die serielle Bauweise. Sie sorgt für hohe Kostensicherheit. Zugleich werden die Bauzeit und der Aufwand auf der Baustelle deutlich reduziert.“ Für Stracke liegt darin die entscheidende Erkenntnis des Projekts: „Bezahlbarer Wohnraum setzt bezahlbares Bauen voraus. Das Beispiel in Kaufbeuren zeigt, welches Potenzial in seriellen und modularen Lösungen steckt. Solche Ansätze müssen wir viel stärker in die Breite bringen.“
Die Erfahrungen aus Kaufbeuren bestätigten den Kurs der Bundesregierung, das Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen, sagte Stracke. Auf Drängen der Union nehme die Koalition dabei nicht nur die Dauer der Verfahren, sondern auch die Kostentreiber selbst in den Blick. Ein zentraler Baustein sei der Gebäudetyp E. Er soll Abweichungen von technischen Standards ermöglichen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Vorgaben zu Sicherheit, Brand- und Gesundheitsschutz bleiben davon unberührt. „Wir müssen beim Bauen wieder klarer zwischen dem unterscheiden, was zwingend notwendig ist, und dem, was lediglich zusätzlichen Komfort schafft“, betonte der Abgeordnete „Nicht jeder technische Höchststandard ist für jedes Vorhaben sinnvoll. Der Gebäudetyp E schafft den nötigen Spielraum, um einfacher und damit günstiger zu bauen, ohne bei Sicherheit und Qualität Abstriche zu machen.“
Neben niedrigeren Kosten brauche der Wohnungsbau mehr Tempo bei Planung und Genehmigung. Mit dem seit Ende Oktober 2025 geltenden Wohnungsbau-Turbo können Kommunen unter bestimmten Voraussetzungen schneller Baurecht schaffen und auf langwierige Bebauungsplanverfahren verzichten.
„Der Gebäudetyp E und der Wohnungsbau-Turbo setzen an zwei entscheidenden Hürden an. Der Gebäudetyp E ermöglicht einfacheres und kostengünstigeres Bauen; der Wohnungsbau-Turbo beschleunigt die Verfahren“, erklärte Stracke. „Beides muss ineinandergreifen, damit wieder mehr Wohnungen entstehen, die für Menschen mit normalen Einkommen bezahlbar sind.“
Im weiteren Austausch mit Stellmach und Gebhart ging es darum, wie sich die Erfahrungen aus dem Kaufbeurer Projekt auf weitere Bauvorhaben übertragen lassen. Stracke dankte für den Einblick in die Praxis. „Nur im direkten Gespräch erfahren wir, welche Vorgaben Bauvorhaben unnötig verteuern und verzögern. Diese Erkenntnisse nutzen wir auf Bundesebene, um gesetzgeberisch die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so der Abgeordnete abschließend.