Fraktionsvize holt Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange nach Kaufbeuren – Steigender Bedarf an militärischem Flugsicherungspersonal im Fokus
Stracke: Flugsicherungsausbildung auf Top-Niveau
Fraktionsvize holt Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange nach Kaufbeuren – Steigender Bedarf an militärischem Flugsicherungspersonal im Fokus
Kaufbeuren/Berlin – Mit dem personellen und materiellen Aufwuchs der Bundeswehr steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Personal für die militärische Flugsicherung. Die Frage, ob die Ausbildungsstrukturen diesem wachsenden Bedarf künftig ausreichend Rechnung tragen können, stand deshalb im Mittelpunkt eines Besuchs bei der Kaufbeuren ATM Training GmbH (KAT). Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Verkehr, Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Stephan Stracke hatte dazu den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr Ulrich Lange (beide CSU) nach Kaufbeuren eingeladen.
Lange hatte an dem Ortstermin besonderes Interesse, denn die KAT ist ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die DFS gehört vollständig dem Bund und fällt in die Beteiligungsverantwortung des Bundesverkehrsministeriums. Lange ist zudem Vorsitzender des Beirats der DFS. Gemeinsam mit KAT-Geschäftsführer Jan Herchenröder informierten sich Stracke und Lange über die Lehrgänge am Kaufbeurer Campus. Dabei wurde die besondere Rolle der Flugsicherung, insbesondere für die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik, offenbar. Seit 2017 bildet die KAT im Auftrag der Bundeswehr militärisches Flugsicherungspersonal aus und führt damit eine Aufgabe fort, die zuvor von der Bundeswehr selbst am Standort Kaufbeuren wahrgenommen wurde. Dabei verbindet sie zivile Expertise der DFS mit den besonderen Anforderungen der militärischen Flugsicherung.
„Wenn die Bundeswehr wächst, muss auch die militärische Flugsicherung mitwachsen“, betonten Lange und Stracke. „Dafür brauchen wir genügend hervorragend qualifiziertes Personal. Deshalb müssen wir heute darauf schauen, wie die Ausbildung den Anforderungen von morgen gerecht wird.“
Die Aufgaben sind hoch spezialisiert. Die DFS kontrolliert neben dem zivilen auch den überörtlichen militärischen Luftverkehr. An den militärischen Flugplätzen übernehmen Fluglotsen der Bundeswehr die örtliche Flugsicherung, darunter Flugplatz- und Radaranflugkontrolle. Militärische Flugberater unterstützen die Besatzungen bei der konkreten Flugplanung und Vorbereitung des Flugbetriebs.
Wie zeit- und ausbildungsintensiv der Aufbau dieses Fachpersonals ist, berichtete Herchenröder. Die Ausbildung von Flugsicherungspersonal dauert mehrere Jahre. Sie umfasst intensive Ausbildungsabschnitte bei Sprachlehrgängen in Luftfahrtenglisch, eine Einweisung in einen fliegenden Verband, den lehrgangsgebundenen Teil bei der KAT sowie der praktischen Ausbildung am Arbeitsplatz. Der Ausbildungsanteil bei der KAT verbindet umfangreiche Theorie mit intensivem Training u. a. an Tower- und Radarsimulatoren mit anschließender Qualifizierung am Einsatzort. „Hochqualifiziertes Flugsicherungspersonal steht nicht von heute auf morgen zur Verfügung“, so Stracke. „Qualität und hohe fachliche Standards machen die Ausbildung besonders. Gleichzeitig muss der Zulauf an geeigneten Interessenten rechtzeitig mitwachsen, damit die Ausbildung nicht zum Flaschenhals für den Aufwuchs der Bundeswehr in diesem speziellen Bereich wird.“ Hier sieht Stracke das Bundesverteidigungsministerium gefordert.
Beim Rundgang erhielten Lange und Stracke Einblick in die moderne Simulatorausbildung der KAT. Im 360-Grad-Towersimulator können Starts und Landungen, Bodenverkehr, schwierige Wetterlagen und Nachtbetrieb realitätsnah trainiert werden. Dabei steckt auch Hightech aus Kaufbeuren in der Ausbildung: Die UFA-Tochter ATCSim entwickelt an ihren Standorten Kaufbeuren und Mainz Software für Tower- und Radarsimulationen. UFA hat auch die bei KAT eingesetzte ATTower-Simulationstechnik geliefert.
„Das ist Hightech aus Kaufbeuren für die Bundeswehr im gesamten Land“, betonte Stracke. „Erfahrung in der militärischen Flugsicherung und modernste Technologie kommen hier auf besondere Weise zusammen.“
„Die KAT zeigt, wie erfolgreich eine Öffentlich-Private Partnerschaft funktionieren kann. Deutschland nimmt bei der zivil-militärischen Integration der Flugsicherung eine Vorreiterrolle in Europa ein. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit gilt es weiterzuentwickeln“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Lange.
„Moderne Flugsicherung braucht qualifizierte Menschen, beste Ausbildung und leistungsfähige Technik. Das ist bei der KAT in Kaufbeuren bestens erfüllt“, zeigten sich beide Politiker zum Abschluss überzeugt.
Fraktionsvize holt Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange nach Kaufbeuren – Steigender Bedarf an militärischem Flugsicherungspersonal im Fokus
Kaufbeuren/Berlin – Mit dem personellen und materiellen Aufwuchs der Bundeswehr steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Personal für die militärische Flugsicherung. Die Frage, ob die Ausbildungsstrukturen diesem wachsenden Bedarf künftig ausreichend Rechnung tragen können, stand deshalb im Mittelpunkt eines Besuchs bei der Kaufbeuren ATM Training GmbH (KAT). Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Verkehr, Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Stephan Stracke hatte dazu den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr Ulrich Lange (beide CSU) nach Kaufbeuren eingeladen.
Lange hatte an dem Ortstermin besonderes Interesse, denn die KAT ist ein Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die DFS gehört vollständig dem Bund und fällt in die Beteiligungsverantwortung des Bundesverkehrsministeriums. Lange ist zudem Vorsitzender des Beirats der DFS. Gemeinsam mit KAT-Geschäftsführer Jan Herchenröder informierten sich Stracke und Lange über die Lehrgänge am Kaufbeurer Campus. Dabei wurde die besondere Rolle der Flugsicherung, insbesondere für die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik, offenbar. Seit 2017 bildet die KAT im Auftrag der Bundeswehr militärisches Flugsicherungspersonal aus und führt damit eine Aufgabe fort, die zuvor von der Bundeswehr selbst am Standort Kaufbeuren wahrgenommen wurde. Dabei verbindet sie zivile Expertise der DFS mit den besonderen Anforderungen der militärischen Flugsicherung.
„Wenn die Bundeswehr wächst, muss auch die militärische Flugsicherung mitwachsen“, betonten Lange und Stracke. „Dafür brauchen wir genügend hervorragend qualifiziertes Personal. Deshalb müssen wir heute darauf schauen, wie die Ausbildung den Anforderungen von morgen gerecht wird.“
Die Aufgaben sind hoch spezialisiert. Die DFS kontrolliert neben dem zivilen auch den überörtlichen militärischen Luftverkehr. An den militärischen Flugplätzen übernehmen Fluglotsen der Bundeswehr die örtliche Flugsicherung, darunter Flugplatz- und Radaranflugkontrolle. Militärische Flugberater unterstützen die Besatzungen bei der konkreten Flugplanung und Vorbereitung des Flugbetriebs.
Wie zeit- und ausbildungsintensiv der Aufbau dieses Fachpersonals ist, berichtete Herchenröder. Die Ausbildung von Flugsicherungspersonal dauert mehrere Jahre. Sie umfasst intensive Ausbildungsabschnitte bei Sprachlehrgängen in Luftfahrtenglisch, eine Einweisung in einen fliegenden Verband, den lehrgangsgebundenen Teil bei der KAT sowie der praktischen Ausbildung am Arbeitsplatz. Der Ausbildungsanteil bei der KAT verbindet umfangreiche Theorie mit intensivem Training u. a. an Tower- und Radarsimulatoren mit anschließender Qualifizierung am Einsatzort. „Hochqualifiziertes Flugsicherungspersonal steht nicht von heute auf morgen zur Verfügung“, so Stracke. „Qualität und hohe fachliche Standards machen die Ausbildung besonders. Gleichzeitig muss der Zulauf an geeigneten Interessenten rechtzeitig mitwachsen, damit die Ausbildung nicht zum Flaschenhals für den Aufwuchs der Bundeswehr in diesem speziellen Bereich wird.“ Hier sieht Stracke das Bundesverteidigungsministerium gefordert.
Beim Rundgang erhielten Lange und Stracke Einblick in die moderne Simulatorausbildung der KAT. Im 360-Grad-Towersimulator können Starts und Landungen, Bodenverkehr, schwierige Wetterlagen und Nachtbetrieb realitätsnah trainiert werden. Dabei steckt auch Hightech aus Kaufbeuren in der Ausbildung: Die UFA-Tochter ATCSim entwickelt an ihren Standorten Kaufbeuren und Mainz Software für Tower- und Radarsimulationen. UFA hat auch die bei KAT eingesetzte ATTower-Simulationstechnik geliefert.
„Das ist Hightech aus Kaufbeuren für die Bundeswehr im gesamten Land“, betonte Stracke. „Erfahrung in der militärischen Flugsicherung und modernste Technologie kommen hier auf besondere Weise zusammen.“
„Die KAT zeigt, wie erfolgreich eine Öffentlich-Private Partnerschaft funktionieren kann. Deutschland nimmt bei der zivil-militärischen Integration der Flugsicherung eine Vorreiterrolle in Europa ein. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit gilt es weiterzuentwickeln“, erklärte Verkehrsstaatssekretär Lange.
„Moderne Flugsicherung braucht qualifizierte Menschen, beste Ausbildung und leistungsfähige Technik. Das ist bei der KAT in Kaufbeuren bestens erfüllt“, zeigten sich beide Politiker zum Abschluss überzeugt.
