Aus dem Allgäu mitten hinein ins parlamentarische Geschehen: Stephan Stracke empfängt Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hohenschwangau im Bundestag

Berlin/Hohenschwangau. Auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) besuchten 71 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrkräfte des Gymnasiums Hohenschwangau den Deutschen Bundestag in Berlin. Stracke begrüßte die Gruppe zunächst auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes. Bei strahlend blauem Himmel entstand dort das gemeinsame Erinnerungsfoto.

Im Anschluss ging es in den Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wo die Jugendlichen mit Stracke über aktuelle politische Themen diskutierten. Zur Sprache kamen zunächst der Bundeshaushalt 2027 und das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. "Klimaschutz braucht Akzeptanz. Er gelingt nur mit den Bürgern und nicht gegen sie. Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz sorgen wir dafür, dass die Menschen wieder frei darüber entscheiden können, welche Heizung sie einbauen", so Stracke mit Blick auf die Frage, was das Gesetz konkret zum Klimaschutz leistet.

Die aktuelle Sicherheits- und Verteidigungspolitik bewegt die Schülerinnen und Schüler sehr. Welche Konsequenzen ein möglicher Angriff Russlands auf ein NATO-Mitglied hätte und welche Rolle die USA in einem solchen Fall spielen würden, waren Fragen, die sie besonders beschäftigten. Stracke machte deutlich, dass die Sicherheit Europas auf einer starken und geschlossenen NATO beruhe. Zugleich müsse Europa künftig mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung übernehmen.

Des Weiteren wurde der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den sozialen Medien intensiv diskutiert. Stracke sprach sich dafür aus, Plattformen nach ihrem Gefährdungspotenzial in Altersklassen einzuteilen und die Betreiber zu wirksamen Alterskontrollen zu verpflichten. "Junge Menschen müssen in der digitalen Welt ebenso geschützt werden wie in der analogen. Dazu gehört auch, ihre mentale Gesundheit stärker in den Blick zu nehmen", betonte er.

Persönlich wurde es, als die Schülerinnen und Schüler nach Strackes Alltag zwischen Berlin, Wahlkreis und Familie fragten. "In den Sitzungswochen bestimmen Sitzungen und Gespräche meinen Tagesablauf in Berlin. Dazwischen bin ich im Wahlkreis unterwegs und für die Menschen vor Ort ansprechbar. Freie Tage sind selten. Ohne den Rückhalt meiner Familie wäre dieser Einsatz nicht möglich. Dafür bin ich sehr dankbar", berichtete der Abgeordnete.

Zum Abschluss ihres Besuchs nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung im Deutschen Dom teil.