Masterplan Migration

Mit dem Masterplan Migration steckt der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Herrn Horst Seehofer nun den Rahmen für eine geregelte Migration ab. Die Herstellung zur Ordnung und Sicherheit fordert Maßnahmen in den Herkunftsländern, Maßnahmen in den Transitländern, Maßnahmen auf Europäischer Ebene und Maßnahmen in Deutschland.

Dies macht der Masterplan Migration deutlich.


Info-Dienst: Diesel-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Es wird in Deutschland kein generelles Fahrverbot geben
Das Bundesverwaltungsgericht hat heute ein Urteil in Sachen Dieselfahrzeuge/Luftreinhaltung gefällt.
  • Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hat deutlich gemacht: Es wird in Deutschland kein generelles Fahrverbot geben, sondern es ist Aufgabe der Kommunen, vor Ort zu handeln und die Luftreinhaltung weiter zu verbessern.
  • Eine bundeseinheitliche Regelung ist nicht erforderlich, da es sich bei den Grenzwertüberschreitungen um Probleme handelt, die punktuell in einzelnen Kommunen auftreten und nur dort gelöst werden können.
  • Das Gericht hat dabei einen sehr hohen Wert auf die Wahrung der Verhältnismäßigkeit gelegt – und hohe Hürden für die temporäre Beschränkung von Durchfahrten aufgestellt.
  • Unsere Haltung ist und bleibt: Wir lehnen generelle Fahrverbote ab. Das ist der falsche politische Weg.
  • Eine Blaue Plakette, wie sie von den Grünen gefordert wird, würde zu flächendeckenden Fahrverboten für Diesel-Autos führen. Das käme einer Enteignung von Diesel-Fahrern gleich und ist nicht zu rechtfertigen.Unser Ziel ist: Mehr Mobilität bei weniger Emissionen. Der Bund unterstützt deshalb die Kommunen dabei, die Luftreinhaltung zu verbessern – zum Beispiel durch mehr digitale Vernetzung und die Umrüstung auf emissionsarme Antriebe beim ÖPNV und bei kommunalen Fahrzeugflotten
  • Fakt ist: Es ist wirkungsvoller, Fahrzeuge, die sich tagtäglich in der Stadt bewegen, emissionsfrei zu machen, als dem Dieselfahrer vom Land, der einmal im Monat in die Stadt fährt, die Einfahrt zu verweigern.


Familiennachzug für subsidiär Geschützte wird abgeschafft

Der Bundestag hat heute einen wichtigen Baustein für die weitere Begrenzung der Zuwanderung beschlossen.
  • Der Familiennachzug für subsidär Geschützte, die nur zeitweilig Schutz in Deutschland erhalten.
  • Im ersten Schritt wird die seit März 2016 geltende Aussetzung des Familiennachzugs für Personen mit eingeschränktem Schutz bis zum 31.7.2018 verlängert.
  • Ab 1.8.2018 wird der Anspruch auf Familiennachzug komplett abgeschafft.
  • Stattdessen gibt es künftig ein Kontingent von maximal 1.00 Personen pro Monat. Aus humanitären Gründen kann Ehegatten oder minderjährigen ledigen Kindern einer Person mit eingeschränktem Schutzstatus demnach eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.
  • Die gültigen Härtefallregeln der §§ 22 und 23 des Aufenthaltsgesetzes bleiben von der Neuregelung unberührt. In den vergangenen zwei Jahren wurde aufgrund dieser Härtefallregelung lediglich rund 200 Personen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt.
  • Neue Härtefallregelungen, die ein Mehr an Zuwanderung bedeutet hätten, gibt es nicht.
CSU und CDU setzen damit das um. was sie im gemeinsamen Regelwerk zur Migration beschlossen haben, und sorgen so dafür, dass die Integrationsfähigkeit unseres Landes nicht überfordert wird.


Infodienst - Bundeswehrmandate

Mit der einstweiligen, unveränderten Verlängerung aller bald auslaufenden Mandate sendet Deutschland das klare Signal, dass unabhängig von Wahlen oder Regierungswechseln die internationalen militärischen Engagements zuverlässig erfüllt werden.

  • 1. UNAMID (Darfur)
Grundlage der Operation sind die VN-Sicherheitsratsresolutionen 1769 (2007) und folgende, zuletzt 2363 (2017) vom 29. Juni 2017.
Ziel von UNAMID ist die Unterstützung der Umsetzung des Doha-Friedensabkommens von 2011, die Verbesserung der Sicherheitslage in Darfur sowie der humanitären Situation der Flüchtlinge (u. a. Patrouillen in Flüchtlingslagern, Schutzzonen). Derzeit erfolgt ein Übergang von Peacekeeping zu Peacebuilding (Recht / Polizei), und eine damit einhergehende Reduzierung des militärischen Anteils.


  • 2. UNMISS (Südsudan)
Grundlage der Mission sind die VN-Sicherheitsratsresolution 1996 (2011) und folgende, zuletzt 2327 (2016) vom 16. Dezember 2016.
Ziel von UNMISS ist die Unterstützung der Implementierung des Friedensabkommens von 2015, der Schutz der südsudanesischen Zivilbevölkerung in der Bürgerkriegssituation sowie der Flüchtlingslager.

  • 3. Resolute Support Mission (RSF) Afghanistan
Grundlage der Mission sind die Nato-Gipfelbeschlüsse von 2012 (Chicago), 2014 (Newport), 2016 (Warschau), der Einsatzbeschluss des Nordatlantikrates vom 2. Dezember 2014 sowie die Zustimmung der Regierung von Afghanistan zur Mission (Truppenstatut vom 30. September 2014). Der VN-Sicherheitsrat hat RSF als ISAF-Folgemission in Resolution 2189 (2014) vom 12. Dezember 2014 begrüßt.
Ziel von UNMISS ist die Professionalisierung der afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte (ANSF) durch Ausbildung, Beratung und Unterstützung. RSM ist kein Kampfeinsatz (keine unmittelbare Einbeziehung in Kampfhandlungen, keine direkte Beteiligung an Terror-/Drogenbekämpfung). Die afghanischen Kräfte können im Einzelfall durch Aufklärung, Lufttransport und Verwundetenlufttransport und ggf. durch Beratung bzw. Erfolgskontrolle unterhalb der Korpsebene unterstützt werden. Zuletzt beschloss die NATO, die Zahl der eingesetzten Soldaten um ca. 3.500 zu erhöhen (davon 2.800 USA).

  • 4. SEA GUARDIAN Mittelmeer
Grundlage der Operation sind Beschlüsse des Nordatlantikrates vom 7. bis 9. Juli 2016 (und Folgebeschlüsse), Resolutionen des VN-Sicherheitsrates, u. a. 2292 (2016) und 2357 (2017), das VN-Seerechtsübereinkommen von 1982 sowie das Protokoll von 2005 zum Übereinkommen zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt.
Ziel von SEA GUARDIAN ist die Seeraumüberwachung, die mit Schiffen, Flugzeugen (auch AWACS) und unter Nutzung multinationaler, netzwerkgestützter Informationssysteme ein umfassendes Lagebild für den Mittelmeerraum erstellt. Die Operation dient der Früherkennung von Krisenentwicklungen im maritimen Umfeld und von maritimem Terrorismus, dem Informationsaustausch und dem kooperativen Kapazitätsaufbau mit Anrainer- und Partnerstaaten sowie der Bekämpfung des Terrorismus im maritimen Umfeld. Weitere Aufgabe ist die Unterstützung von EUNA-VFOR MED Sophia mit Aufklärung, Logistik und (Geleit-)Schutz sowie bei der Durchsetzung des VN-Waffenembargos gegen Libyen.

  • 5. Anti-IS (COUNTER DAESH)
Grundlage der Operation ist das Recht auf kollektive Selbstverteidigung gemäß Art. 51 der VN-Charta (zugunsten Iraks, Frankreichs) in Verbindung mit Resolutionen 2170 (2014), 2199 (2015) sowie 2249 (2015) des VN-Sicherheitsrates. Darin wurde festgestellt, dass vom IS eine Bedrohung für den Weltfrieden und die inter-nationale Sicherheit ausgeht und zur Verhütung und Unterbindung weiterer terroristischer Handlungen aufgerufen. Der Einsatz erfolgt nach Auffassung der Bundesregierung auch in Erfüllung der EU-Beistandsklausel (Art. 42 Abs. 7 EU-Vertrag). Zudem wird auf die internationale Allianz gegen den IS (69 Staaten, Arabische Liga, EU, Interpol, NATO) verwiesen, der auch Deutschland angehört. Insgesamt handele die Bundeswehr damit verfassungsrechtlich „im Rahmen und nach den Regeln eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit“ (Art. 24 Abs. 2 GG).
Ziel der Mission ist der Kampf gegen den Terrorismus in Unterstützung Frankreichs, des Irak und der internationalen Anti-IS-Allianz im Kampf gegen den IS.

  • 6. MINUSMA (Mali)
Grundlage der Mission sind die VN-Sicherheitsrats-Resolutionen 2100 (2013), 2164 (2014), 2227 (2015), 2295 (2016) und 2364 (2017).
Ziele sind die Begleitung und Erleichterung der Umsetzung des Friedensabkommens (Waffenruhe, vertrauensbildende Maßnahmen) sowie der Schutz von Zivilisten.Vor allem aufgrund der internationalen Militärmissionen kam es seit 2013 zu einer Verbesserung der Lage in Mali. Die territoriale Integrität des Landes und die verfassungsmäßige Ordnung wurden wiederhergestellt und ein innermalisches Friedens-abkommen unterzeichnet (15. Mai / 20. Juni 2015). Bei der Umsetzung gibt es Fortschritte: So gab es erste gemeinsame Patrouillen der Konfliktparteien in Gao, eine nationale Versöhnungskonferenz, Übergangsverwaltungen konnten eingesetzt und die Gouverneursposten im Norden besetzt werden. Problematisch bleibt die schlechte Sicherheitslage, vor allem in der Mitte und im Norden. Es besteht eine andauernde Gefährdung durch terroristische Anschläge und Angriffe auf Ausländer, MINUSMA und die malische Armee durch islamistische und kriminelle Gruppen.

  • 7. Ausbildungsunterstützung Irak
Grundlage der Mission sind die Bitten der Regierungen des Irak und der Region Kurdistan-Irak, die Feststellung des VN-Sicherheitsrats, dass vom IS eine Bedro-hung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit ausgeht (Resolution 2170 [2014] sowie 2249 [2015]), die Aufforderung, alle Maßnahmen im Kampf gegen den IS zu ergreifen und die irakische Regierung im Kampf gegen den IS zu unterstützen (Vorsitzerklärung vom 19. September 2014 sowie Resolution 2249 [2015]). Insgesamt handele die Bundeswehr „als Teil der internationalen Anstrengungen im Kampf gegen die Terrororganisation IS“ „im Rahmen und nach den Regeln eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit“ (Art. 24 Abs. 2 GG).
Ziel ist die Ausbildungsunterstützung als Beitrag zum Fähigkeitsaufbau der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan-Irak und der irakischen Streitkräfte.


Infodienst zur Bund-Länder-Finanzen

Der Länderfinanzausgleich in seiner jetzigen Form wird abgeschafft. Ab dem Jahr 2020 werden die Finanzbeziehungen der Länder untereinander und mit dem Bund auf einer neuen, tragfähigen und für alle Beteiligten akzeptablen Grundlage stehen. Mit der Einigung wird eines der wichtigsten und größten Gesetzesvorhaben dieser Wahlperiode im Bundestag zum Abschluss gebracht. Beim Länderfinanzausgleich besteht künftig mehr Gerechtigkeit.

  • Entlastung für Bayern
  • Aufbau einer Infrastrukturgesellschaft
  • Abschaffung des zweistufigen Länderfinanzausgleichs
  • Übergang auf einen linearen Tarifverlauf
  • Höherer Beitrag des Bundes
  • Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG)-Bundesprogramm, Regionalisierungsmittel, Entflechtungsmittel
  • Neuordnung weiterer Kompetenzen zwischen Bund und Ländern


Infodienst Rentenpolitik

  • Betriebsrenten gestärkt
  • Erwerbsminderungrenten verbessert
  • Rentenangleichung auf den Weg gebracht


Pflegeversicherung umfassend reformiert

Rund 2,8 Millionen Menschen nehmen aktuell die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Anspruch. Die Anzahl Pflegebedürftiger erhöht sich in den nächsten 15 Jahren auf rund 3,5 Millionen.

Mit den drei Pflegestärkungsgesetzen zur Stärkung der gesetzlichen Pflegeversicherung sind damit Ausdruck von Verantwortung gegenüber einer älter werdenden Gesellschaft und ein solidarisches Zeichen gegenüber Menschen, die unsere Unterstützung und Hilfe brauchen.

  • Pflegebedürftigkeitsbegriff reformiert
  • Erweiterung ambulanter Leistungen
  • Ausweitung der Pflegeleistungen
  • Selbstbestimmtes Leben im Alter
  • Handlungsspielräume der Kommunen erweitert
  • Missbrauch in der Pflege verhindern

Info-Dienst zur Reform der Behindertenhilfe

Das Bundesteilhabegesetz läutet einen Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe in Deutschland ein.

Wir lösen die heutige Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe und integrieren sie in das SGB IX. Damit werten wir das SGB IX zu einem neuen Leistungsgesetz auf. Diese Aufwertung bringt entscheidende Verbesserungen für die heute knapp 700.000 Menschen, die Leistungen der Eingliederungshilfe beziehen.

Zentrale Änderungen aus Sicht der CSU-Landesgruppe:

  • Einkommen und Vermögen/Erhöhung des Arbeitsförderungsgeldes
  • Sicherung eines Barbetrages
  • Poolen/Gemeinsame Inanspruchnahme von Leistungen
  • Schnittstelle Eingliederungshilfe/Pflege
  • Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden weiter übernommen
  • Anspruchsberechtigter Personenkreis

Info-Dienst zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen - Ergebnis der Verhandlungen: BayernsBeitrag deutlich reduziert

Ab dem Jahr 2020 sollen die Finanzbeziehungen der Länder untereinander und mit dem Bund auf einer neuen, tragfähigen und für alle Beteiligten akzeptablen Grundlage stehen. Das komplizierte System des Länderfinanzausgleichs sichert die im Grundgesetz vorgegebenen gleichwertigen Lebensverhältnisse in Deutschland. Der Ausgleich stößt aber immer wieder an Grenzen. Inzwischen gibt es nur noch vier Geberländer und zwölf Länder, die Leistungen empfangen. Mehr als die Hälfte des Ausgleichs leistet dabei Bayern, mit jährlich steigender Tendenz. Bayern steht zur Solidarität in Deutschland. Klar ist aber auch, dass Geberländer wie Bayern nicht über Gebühr belastet werden. Der jetzt erzielte Kompromiss zwischen Bund und Ländern basiert im Wesentlichen auf einem Modell, das die Länder im Dezember 2015 einstimmig beschlossen hatten. Er enthält folgende Eckpunkte:

  • Entlastung für Bayern
  • Abschaffung des zweistufigen Länderfinanzausgleichs
  • Übergang auf einen linearen Tarifverlauf
  • Höherer Beitrag des Bundes
  • Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG)-Bundesprogramm, Regionalisierungsmittel, Entflechtungsmittel
  • Neuordnung weiterer Kompetenzen zwischen Bund und Ländern

Integration ist keine Einbahnstraße – „Fördern und Fordern" im neuen Ingegrationsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat ein Integrationsgesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet. Die Bewältigung des enormen Zugangs von Flüchtlingen aus Drittstaaten ist die größte Herausforderung seit der deutschen Wiedervereinigung. Mit dem Integrationsgesetz wollen wir den wirklich Schutzbedürftigen eine neue Heimat geben und sie schnell integrieren.

Mit dem vorliegenden Integrationsgesetz werden vor allem wesentliche Forderungen der CSU-Landesgruppe in Sachen „Fordern" umgesetzt:

  • Leistungskürzungen bei Verletzung von Mitwirkungspflichten sowie bei Ablehnung oder Abbruch von Integrationsmaßnahmen: Der Zugang zu Deutsch- und Integrationskursen wird erleichtert. Wenn Flüchtlinge jedoch Integrationsmaßnahmen ohne wichtigen Grund ablehnen oder abbrechen, drohen ihnen Leistungskürzungen. Das Gleiche gilt, wenn sie bestimmten Mitwirkungspflichten im Asylverfahren nicht nachkommen.

  • Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge: Anerkannte Flüchtlinge werden gesetzlich verpflichtet, für drei Jahre ihren Wohnsitz in dem Bundesland zu nehmen, dem sie (nach dem Königsteiner Schlüssel) für ihr Asylverfahren zugewiesen worden sind; dies soll rückwirkend ab 1. Januar 2016 gelten. Innerhalb der

  • Bundesländer soll es den zuständigen Behörden ermöglicht werden, dem anerkannten Flüchtling einen bestimmten Wohnort zuzuweisen oder bestimmte Städte auszuschließen (Zuzugsverbot). Damit soll die Bildung von sozialen Brennpunkten in großen Städten oder Ballungszentren verhindert werden. Die Regelungen sollen jedoch nicht für anerkannte Flüchtlinge gelten, die einer sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigung in bestimmtem Umfang oder einer Ausbildung nachgehen.

Erteilung der Niederlassungserlaubnis nur bei nachgewiesener Integrationsleistung: Eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für anerkannte Flüchtlinge soll grundsätzlich erst nach fünf Jahren erteilt werden können - und auch nur dann, wenn zusätzlich bestimmte Integrationsleistungen nachgewiesen werden können. Voraussetzung für eine unbefristete Niederlassungserlaubnis sind „hinreichende Kenntnisse der deutschen Sprache", zudem muss der Lebensunterhalt „überwiegend gesichert" sein. Als Anreiz für eine schnelle und nachhaltige Integration soll in besonderen Fällen einer „herausragenden Integration" eine unbefristete Niederlassungserlaubnis bereits nach drei Jahren ausgesprochen werden können.

Britisches Referendum

Am 23. Juni 2016 haben die Briten nach über 40 Jahren Mitgliedschaft mit knapper Mehrheit von 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt.

Der Europäische Rat am 28./29. Juni hat sich mit den Folgen des Referendums beschäftigt, um eine einheitliche Linie der Staats- und Regierungschefs der übrigen 27 EU-Mitgliedstaaten im Umgang mit Großbritannien zu finden.

Die CSU-Landesgruppe hat sich stets für den Verbleib von Großbritannien als starken Partner Deutschlands und Bayerns in einer reformierten und zukunftsfähigen Europäischen Union ausgesprochen. Dennoch müssen wir das Votum der britischen Wähler respektieren. Zum weiteren Verfahren gilt aus unserer Sicht Folgendes:

  • Keine Hängepartie: Wir wollen eine lange Phase der rechtlichen und wirtschaft-lichen Unsicherheit für unsere Unternehmen, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf die Folgen des britischen Referendums vermeiden. Drohungen und Schuldzuweisungen sind dabei aber fehl am Platz! Anders als die EU-Kommission und unser Koalitionspartner (inklusive EU-Parlamentspräsi-dent), die der britischen Regierung Fristen von nur wenigen Tagen setzen, rufen wir zur Besonnenheit auf: Es liegt an der britischen Regierung, das Austrittsver-fahren durch die Mitteilung an den Europäischen Rat zu eröffnen. Der britischen Regierung ist dabei (zumindest in begrenztem Umfang) Zeit einzuräumen, sich zu konsolidieren und die innenpolitischen Herausforderungen zu bewältigen.

  • Keine Mitgliedschaft „à la carte": Eine britische Rosinenpickerei wird es mit uns nicht geben! Das heißt dann aber auch, dass die Austrittsverhandlungen tatsäch-lich erst mit der Mitteilung des Austrittsgesuchs beginnen und es keine infor-mellen Vorverhandlungen geben wird.

  • Gleichzeitig müssen wir eine sachliche Diskussion über kluge und für uns und unsere Wirtschaft nützliche Formen der künftigen Zusammenarbeit führen.

  • Großbritannien ist und bleibt wichtiger Handelspartner für Deutschland und Bay-ern. Die Regeln müssen daher so gestaltet werden, dass sie deutsche Arbeits-plätze und unsere Wirtschaft insgesamt nicht gefährden.

  • Auch im Bereich der Sicherheits- und Außenpolitik ist Großbritannien als Sicher-heitsratsmitglied der Vereinten Nationen und als Atommacht überaus wichtiger Partner. Auch wenn wir Alliierte in der NATO bleiben, wird auch die EU kluge und passende Formen der engen Zusammenarbeit finden müssen.

Der Integrationskurs: Zentrale Informationen

Mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes werden die staatlichen Integrationsangebote neu geordnet. Deren Kern ist der Integrationskurs.Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat bereits die Standards für Integrationskurse entwickelt. Demzufolge werden die Integrationskurse in eine Spracherwerbsteil und einen Orientierungsteil unterteilt.

Im Sprachkurs werden wichtige Themen aus dem alltäglichen Leben behandelt, wie zum Beispiel Arbeit, Beruf, Aus- und Weiterbildung, u.v.m. Die Sprachkurse werden speziell den Bedürfnissen verschiedener Gruppen angepasst. Es gibt demnach Alphabetisierungskurse, Integrationskurse für Frauen, Eltern, Jugendliche, Förderkurse und Intensivkurse.

Der Orientierungskursteil vermittelt Lerninhalte wie beispielsweise die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur, Formen des Zusammenlebens in der Gesellschaft so-wie Werte, Rechte und Pflichten in Deutschland.

Info-Dienst zur Asyl- und Flüchtlingspolitik

Mit dem vorliegenden Integrationsgesetz werden vor allem wesentliche Forderungen der CSU-Landesgruppe in Sachen „Fordern“ umgesetzt:
  • Leistungskürzungen bei Verletzung von Mitwirkungspflichten sowie bei Ablehnung oder Abbruch von Integrationsmaßnahmen
  • Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge
  • Erteilung der Niederlassungserlaubnis nur bei nachgewiesener Integrationsleistung
Folgende verbindliche Angebote und Anreize werden gesetzt:
  • Angebot an Integrations- und Sprachkursen
  • Arbeitsmarktprogramm und Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen
  • Erleichterung bei der Ausbildungsförderung
  • Ausbildung (sog. „3+2-Regelung“)
  • Aussetzen der Vorrangprüfung

Ergebnisse der gemeinsamen Klausurtagung der Geschäftsführenden Vorstände der Fraktionen der CDU/CSU und SPD vom 20./21. April 2016

Die Koalitionsspitzen haben auf der Klausurtagung ihre Schwerpunkte bis 2017 abgesteckt. Das wichtigste Ziel ist die Stärkung der Sicherheit nach Innen und Außen. In folgenden fünf Papieren sind die Ergebnisse zu den Beschlüssen verfasst:

Beschlüsse des Koalitionsausschusses - Union setzt Integrationsgesetz und Anti-Terrorpaket durch

Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat sich auf Eckpunkte zu einem Integrationsgesetz und zur Terrorabwehr geeinigt. Das Ergebnis entspricht fast vollständig den Forderungen der CSU-Landesgruppe. Neben den zahlreichen Maßnahmen auf europäischer und internationaler Ebene zur Lösung der Flüchtlingskrise zeigen wir damit auch national Handlungsstärke: Nach den bereits beschlossenen Asylpaketen I und II wollen wir einen Schwerpunkt auf die bessere Integration von in Deutschland bleibeberechtigten Flüchtlingen setzen. Zentrales Anliegen ist es aber auch, die Bürgerinnen und Bürger besser vor terroristischen Taten zu schützen.

  • Mehr Integration durch Fördern und Fordern
  • Einführung der Wohnsitzauflage
  • Sicherheit geht vor Datenschutz

Britisches Referendum - "The deal is done" - Kompromiss zur Reform der Europäischen Union

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten haben sich beim Europäischen Rat am 18./19. Februar mit Großbritannien auf einen Kompromiss über eine Reform der Europäischen Union verständigt. Auf Grundlage dieser Verhandlungsergebnisse schlägt Premierminister David Cameron dem britischen Parlament vor, am 23. Juni 2016 das geplante Referendum über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens abzuhalten.

Die CSU-Landesgruppe begrüßt die Reformagenda ausdrücklich. Sie entspricht in wesentlichen Punkten unseren Forderungen aus Kreuth, die wir anlässlich des Besuchs von Premierminister David Cameron beschlossen haben. Für den Fall, dass die britischen Bürger sich für einen Verbleib in der Europäischen Union aussprechen, erhält nicht nur das Vereinigte Königreich Begünstigungen, sondern auch Deutschland wird von den Beschlüssen profitieren können.

Asyl- und Flüchtlingspolitik: Reduzierung von Flüchtlingszahlen bleibt Priorität

Unsere Hartnäckigkeit beim Asylpaket II hat sich ausgezahlt. Wir haben nicht nur eine weitere Reduzierung und Begrenzung von Flüchtlingszahlen beim Familiennachzug erreicht, sondern auch eine Beschleunigung der Asylverfahren und der Abschiebungen. Damit wird erneut die Handschrift der CSU-Landesgruppe erkennbar.

Fragen und Antworten sowie Faktenblatt zur Flüchtlingspolitik

Die Flüchtlingsbewegung ist die größte Herausforderung für unser Land in den vergangenen Jahrzehnten. Deutschland steht zu seinen humanitären Verpflichtungen. Zugleich muss die Zahl der Flüchtlinge durch nationales, europäisches und internationales Handeln spürbar begrenzt werden. Was bisher erreicht wurde sowie Antworten auf wichtige Fragen zur Flüchtlingsproblematik sind in den beiden folgenden Dokumenten der CDU/CSU-Fraktion nachzulesen:

Beschlüsse der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth

Auf der 40. Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Kreuth haben wir die Themen Flüchtlingskrise, Terrorismus, Europa und die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt gestellt. Die Beschlüsse der dreitägigen Klausurtagung haben wir in den folgenden sieben Positionspapieren formuliert: zur Asylpolitik, zur Terrorismusbekämpfung, zur Integration, zur Arbeitsmarktpolitik, zur Armutsmigration, zur Zukunft Europas und zur Bundeswehr.

Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand – Flexirente

In einer koalitionsübergreifenden Arbeitsgruppe wurden verbesserte rechtliche Rahmen für flexiblere Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand herausgearbeitet. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe liegen nach intensiven Verhandlungen
nunmehr vor. Die Union hat sich hier in einigen zentralen Punkten durchgesetzt. Es darauf geachtet, dass die Maßnahmen nicht beitragssatzrelevant in der Sozialversicherung sind und ohne zusätzliche Steuermittel finanziert werden können. Insgesamt handelt es sich um ein ausgewogenes Gesamtkonzept, das jetzt noch der (gesetzgeberischen) Umsetzung bedarf.

Beschlossenes Asylpaket - ein erster wichtiger Schritt

Maßgeblich aufgrund unserer Initiative hat der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates ein Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz im Eiltempo verabschiedet. Die Neuregelungen werden bereits zum 1. November 2015 in Kraft treten. Das Gesetz enthält zahlreiche Änderungen, um Fehlanreize zu vermeiden und die Verfahren effektiver und schneller zu gestalten.

Asyl- und Flüchtlingspolitik - Herausforderungen gemeinsam bewältigen

Bayern kommt angesichts der weiterhin hohen Flüchtlingsströme eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der gewaltigen europäischen Herausforderungen zu. Wir brauchen eine echte Verantwortungsgemeinschaft zwischen Bund, Länder und Kommunen.

  • Vorrangige Hilfe für Kriegsflüchtlinge: wem kein Asyl zusteht, der hat unser Land wieder zügig zu verlassen, alle Länder müssen hierzu beitragen.
  • Asylverfahren weiter beschleunigen: Personalaufstockung und Beschleunigung der Verfahren durch gezielte Verfahrensführung.
  • Ausweisungen erleichtern: keine unbegrenzten Wintererlasse und Beschäftigungsverbote für Geduldete.
  • Versorgung und Unterbringung verbessern: Entlastung der Kommunen und finanzielles Engagement des Bundes.
  • Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sicherstellen: gerechte und bundesweite Verteilung.
  • Hilfe in Krisenregionen ausweiten: Hilfe vor Ort in den Krisenregionen am wirkungsvollsten

Für eine bäuerliche Landwirtschaft mit Zukunft

Die Landwirtschaft ist eine Zukunftsbranche wie kaum eine andere. Ernährungssicherheit, Ressourcenknappheit, eine stabile Energieversorgung und der Klimaschutz – ob es gelingt, diese Kernherausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen, wird sich ganz wesentlich in der Landwirtschaft entscheiden.

Koalition beschließt umfassendes Maßnahmenpaket zur Asylpolitik

Sach- statt Geldleistungen für Asylbewerber, weitere sichere Herkunftsländer und eine faire Verteilung der Flüchtlinge in der EU. Künftig sollen Länder und Kommunen bei der Versorgung der Flüchtlinge finanziell besser unterstützt werden. Drei Milliarden Euro stellt der Bund dazu den Kommunen zur Verfügung, verlangt aber auch, dass die Asylverfahren beschleunigt werden und Antragsteller mit geringen Aussichten auf eine erfolgreiche Bewilligung, in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben bis das Verfahren entschieden ist. Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses vom 6. September 2015 entsprechen weitgehend dem, was von der Fraktionsspitze von CDU und CSU vorgeschlagen wurde.

Unionsfraktion positioniert sich zu Asylpolitik, Innerer Sicherheit und Lebensthemen

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich auf ihrer Vorstandsklausur vom 2. bis 3. September 2015 intensiv mit den Themen Asyl und Flüchtlinge, Innere Sicherheit und Verbraucherschutz befasst.

Dabei wurden die folgenden Beschlüssen gefasst:

Aktuelle Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zum Thema Flüchtlinge und Asyl

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. hat zwei Publikationen veröffentlicht, die hilfreiche Informationen, Daten und Fakten zu den aktuellen Fragen über Flüchtlinge und Asyl enthalten.

In einem Glossar "Migranten - Flüchtlinge - Zuwanderer" werden die wichtigsten Begriffe erklärt. Ein "Faktencheck Asylbewerber" fasst aktuelle Daten zur derzeitigen Asyl-Situation zusammen.

Infodienst - Griechische Regierung muss Reformprogramm umsetzen

Nach langwierigen Verhandlungen konnte in Brüssel eine Übereinkunft über das weitere Vorgehen erzielt werden. Schon in Hinblick darauf, ob überhaupt Verhandlungen für ein Reformprogramm für Griechenland aufgenommen werden, haben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble die Prinzipien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verteidigt und ein Ergebnis erzielt, das unserer Forderung entspricht: Hilfeleistungen nur gegen Reformen – Solidarität nur gegen Solidität.

Die griechische Regierung hat durch ihr widersprüchliches Handeln viel Vertrauen zerstört und ist nun in der Pflicht, dieses wieder aufzubauen: Als ersten Schritt dazu muss sie bereits in den nächsten beiden Wochen konkrete Reformmaßnahmen vollziehen.

So tragen wir Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, die in Krisenzeiten gerade der Union eine besondere Rolle zuschreiben. Auch tragen wir mit den Gipfelergebnissen die gebotene Verantwortung für das politische Friedensprojekt Europa. Wir wollen ein Europa der Eigenverantwortung mit solidarischem Prinzip.

Für uns als CSU-Landesgruppe galt und gilt weiterhin das Prinzip: Solidarität nur gegen Solidität! Das war, ist und bleibt unser Maßstab.

Infodienst - Asyl- und Flüchtlingspolitik: Verantwortung übernehmen-gemeinsam handeln

Angesichts der weiterhin hohen Flüchtlingszahlen stehen die Europäischen Union, aber auch der Bund, die Länder und die Kommunen vor erheblichen Herausforderungen. Diese können nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung bewältigt werden.

Infodienst - Gesetzlicher Mindestlohn

Wesentlich auf Betreiben der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag hat Bundesministerin Nahles nun endlich Änderungen bei den Regelungen zum gesetzlichen Mindestlohn, der seit 1. Januar 2015 gilt, angekündigt. Damit löst die Bundesministerin zumindest teilweise ihre Zusagen ein, die Regelungen des Mindestlohngesetzes im Verordnungswege handhabbar und praxistauglich zu machen.

Die CSU-Landesgruppe hat dabei seit Jahresbeginn immer wieder auf die Umsetzungsschwierigkeiten aufmerksam gemacht und auf eine zeitnahe Anpassung der Regelungen zum Mindestlohn beharrt, um eine an den Bedürfnissen der Praxis orientierte Umsetzung zu garantieren.

  • Absenkung der Gehaltsschwelle auf 2.000 Euro
  • Streichung des Verweises auf das ArbeitszeitG
  • Änderungen bei den Dokumentationspflichten für Familienangehörige

Infodienst - Energiewende erfolgreich umsetzen

Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD haben bei dem energiepolitischen Spitzengespräch am 1. Juli eine wegweisende Vereinbarung zur Umsetzung der Energiewende getroffen. Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag begrüßt die Ergebnisse, konnten doch wesentliche Forderungen durchgesetzt und wichtige Ziele erreicht werden.

Nach der nun getroffenen Vereinbarung wird der Netzausbau deutlich bürgerfreundlicher gestaltet, als dies bisher vorgesehen war:

  • Es wird keine Südost-Trasse quer durch Bayern geben. Stattdessen sollen bestehende Leitungen und vorhandene Infrastruktur genutzt werden. Darüber hinaus soll der Trassenendpunkt nicht wie bisher geplant in Gundremmingen, sondern in Landshut sein.
  • An den Stellen, an denen neue Leitungen angelegt werden müssen, soll die Erdverkabelung Vorrang gegenüber Freileitungen haben. Wenn dies nicht möglich ist, sollen Bestandstrassen genutzt werden.
  • Die Bevorzugung von Bestandstrassen ermöglicht es auch, dass statt den ursprünglich vorgesehenen 420 km an neuen Stromtrassen in Bayern nun nur noch etwa 40 neue Leitungskilometer erforderlich sind.
  • Unterfranken wird nicht das Energiedrehkreuz Deutschlands, wie es Bundeswirtschaftsminister Gabriel geplant hatte. Es wird nur eine einzige Anbindungsleitung nach Grafenrheinfeld geben. Besonders umweltsensible Gebiete wie die Rhön sollen nicht durch die Trassenführung beeinträchtigt werden.

Erbschaftssteuer-Reform auf dem Weg

Das Bundeskabinett hat am 8. Juli 2015 den Gesetzentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beschlossen.

Unsere Familienunternehmen und eigentümergeführten Betriebe sind eine tragende Säule der mittelständisch geprägten deutschen Wirtschaft und Arbeitgeber für mehr als 50 Prozent der Beschäftigten in Deutschland. Es ist niemandem gedient, wenn wegen der Erbschaftsteuer ein Unternehmen zerschlagen werden muss und Arbeitsplätze verloren gehen. Die CSU-Landesgruppe tritt deshalb dafür ein, bei der Neuregelung der Erbschaftsteuer die Verschonungsregelungen so weit wie verfassungsrechtlich zulässig zu erhalten.

Infodienst - Infrastrukturabgabe ist EU-konform

Die Infrastrukturabgabe ist mit dem Europarecht vereinbar:

  • Die Infrastrukturabgabe gilt für alle – unabhängig von der Staatsangehörigkeit.
  • Die Infrastrukturabgabe leitet einen echten Systemwechsel ein – von einer steuerfinanzierten zu einer nutzerfinanzierten Infrastruktur. Damit erfüllt sie eine Zielsetzung der Europäischen Kommission, die von den Mitgliedsstaaten zu Recht eine Stärkung des Nutzerprinzips fordert.
  • Andere Länder haben bereits einen Systemwechsel vollzogen. Erst im vergangenen Jahr hat Großbritannien mit der Einführung der Lkw-Maut die Steuer für Lkw deutlich gesenkt. Und bereits 1997 hat Österreich zeitgleich mit der Einführung der Pkw-Maut die Pendlerpauschale für Österreicher massiv erhöht. Alles ohne Beanstandungen aus Brüssel.

Zuwanderung nach Deutschland: Zahlen – Daten – Fakten

Die Zuwanderung nach Deutschland hat seit 2010 beständig zugenommen. Wir haben ein sehr einfaches System mit zahlreichen Möglichkeiten des Zuzugs nach Deutschland – insbesondere für hier benötigte Arbeitskräfte. Die OECD bescheinigt Deutschland eines der besten und liberalsten Einwanderungsländer der Welt zu sein. Die Schaffung eines Einwanderungsgesetzes ist daher weder erforderlich noch sinnvoll.

Ausführliche Informationen zur Zuwanderung nach Deutschland und zu aktuellen Asylbewerberzahlen in Deutschland und Europa enthalten die unten stehenden Informationspapiere.

Infodienst - Investieren und Kommunen stärken

Der Nachtragshaushalt 2015 ist ein Investitionshaushalt und ein Haushalt, der unsere Kommunen stärkt. Mit ihm geben wir den Startschuss für eine Zehn-Milliarden-Euro-Investitionsoffensive in den Jahren 2016 bis 2018.

Bei all diesen Maßnahmen gilt nach wie vor: Die Schwarze Null steht. Wir machen keine neuen Schulden. Wir verbessern die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und bestreiten die Ausgaben dafür aus den Steuereinnahmen von heute. Das ist eine generationengerechte und nachhaltige Finanzpolitik, die deutlich unsere Handschrift trägt.

Infodienst - Beschluss des Bundestages zur Infrastrukturabgabe (PKW-Maut)

Am Freitag, den 27. März 2015, hat der Deutsche Bundestag die Einführung der
Infrastrukturabgabe in 2./3. Lesung beschlossen. Die wichtigsten Fragen zur sogenannten PKW-Maut beantwortet der aktuelle Infodienst.

Eine gute Bilanz - Vier Jahre christlich-liberale Politik für Deutschland.
Ein Bericht der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Eine gute Bilanz


Regierungsprogramm 2013 - 2017

Gemeinsam erfolgreich für Deutschland. Das Regierungsprogramm 2013 - 2017 der CDU/CSU.


Bayernplan 2013 - 2018

Der Bayernplan 2013 - 2018 beschreibt das Regierungsprogramm der Christlich Sozialen Union.

Infodienst - Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

Infodienst - Armutsmigration

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes schafft den notwendigen Rahmen, um den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent zu steigern.

Bei ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth hat die CSU-Landesgruppe im Januar 2014 die öffentliche Diskussion über die Armutszuwanderung angestoßen. Die Bundesregierung hat daraufhin einen Staatssekretärsausschuss „Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten“ eingerichtet.

Infodienst - Das Rentenpaket der großen Koalition

Am 23. Mai hat der Deutsche Bundestag das Rentenpaket der Großen Koalition beschlossen. Mit diesem Rentenpaket setzen wir zentrale rentenpolitische Verabredungen aus dem Koalitionsvertrag um und die Änderungen können wie geplant am 1. Juli 2014 in Kraft treten. Im parlamentarischen Verfahren haben die Regierungsfraktionen lange um Änderungen am Gesetzentwurf gerungen. Am Ende konnte die CSU-Landesgruppe langjährige Forderungen der CSU durchsetzen und einen guten Kompromiss erzielen.

Infodienst - Umsetzung der EU-Agrarmarktreform

Am 22. Mai 2014 hat der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalition dem Entwurf des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes zugestimmt. Mit diesem Gesetz wird die im letzten Jahr beschlossene Reform der Europäischen Agrarpolitik in Deutschland umgesetzt. Es geht um viel: Direktzahlungen der EU machen im Schnitt 40 Prozent des Einkommens unserer landwirtschaftlichen Betriebe aus. Sie honorieren Leistungen, die die Landwirtschaft gegenüber der Allgemeinheit erbringt, und gleichen Nachteile aus, die durch die hohen Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzstandards der EU im internationalen Wettbewerb entstehen.

Infodienst - Die gesetzliche Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung hat sich als wichtiger Baustein der sozialen Sicherung bewährt und genießt höchste Akzeptanz. Die Pflegeversicherung steht jedoch wegen des demografischen Wandels und des damit verbundenen Anstiegs des Pflegebedarfs sowie der Zunahme physisch oder an Demenz erkrankter Menschen vor großen Herausforderungen: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird bis zum Jahr 2030 von 2,5 Mio. Menschen auf 3,5 Mio. Menschen steigen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Erwerbstätigen wie auch die Zahl derer, die ihre Angehörigen daheim pflegen und betreuen können. Dadurch erhöht sich der Bedarf an ambulanten und stationären Pflegeleistungen. Die Sicherstellung einer guten Versorgung mit Pflegeleistungen für alle pflegebedürftigen Menschen ist daher eines der wichtigsten Vorhaben dieser Legislaturperiode.

Infodienst - Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes schafft den notwendigen Rahmen, um den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent zu steigern. Der Deutsche Bundestag hat das geänderte EEG am 27. Juni 2014 in zweiter und dritter Lesung behandeln. Der zweite Durchgang im Bundesrat ist für den 11. Juli 2014 geplant. In Kraft treten soll das Gesetz am 1. August 2014.

Der Gesetzentwurf regelt folgende wesentliche Punkte:

  • Biomasse
  • Wasserkraft
  • Geothermie
  • Besondere Ausgleichsregelung
  • Eigenverbrauch
  • Direktvermarktung/Ausschreibungen
  • Wind auf See
  • Netzausbau
  • Reservekraftwerksverordnung

Infodienst - Haushalt 2014: Auf dem Weg zur schwarzen Null

Mit dem Haushalt 2014 setzen wir den in der vergangenen Legislaturperiode eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent fort und leisten einen wichtigen Beitrag zum Vertrauen und zur Stabilität in der Eurozone. Trotz schwieriger Umstände können wir die Neuverschuldung in diesem Jahr auf die geplanten 6,5 Milliarden Euro begrenzen. Dies ist der niedrigste Wert seit 40 Jahren. Dieser Erfolg hat angesichts der jüngsten Diskussionen um eine Neuinterpretation des Stabilitäts- und Wachstumspaktes Signalwirkung. Deutschland zeigt, dass solide Staatsfinanzen und ein angemessenes Wirtschaftswachstum sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern sich bedingen. Solide Staatsfinanzen sind das notwendige Fundament einer stabilen und starken Währung. Der Haushalt 2014 trägt bei einer Reihe von wichtigen Punkten die Handschrift der CSU.

Infodienst - Stärkung der Tarifautonomie - Mindestlohn mit Augenmaß

Im Koalitionsvertrag hat sich die Koalition auf die Einführung eines Mindestlohnes verständigt. Mit einem gesetzlichen Mindestlohn und allgemein verbindlichen Tarifverträgen sorgen wir für faire Löhne. Tarifautonomie, Tarifeinheit und Mitbestimmung sind für uns ein hohes Gut. Im Kapitel „Modernes Arbeitsrecht“ findet sich die konzeptionelle Blaupause für das Tarifautonomiestärkungsgesetz.

Kommunalpolitische Zwischenbilanz

In kurzer Zeit bereits viel erreicht – eine erste kommunalpolitische Zwischenbilanz

Die kommunalfreundliche Politik der Bundesregierung konnte in der 18. Wahlperiode kontinuierlich fortgesetzt werden. Dies zeigt ein erster Blick auf die bislang umgesetzten und begonnenen Punkte. Die Politik des Bundes wirkt sich weiterhin positiv auf die Entwicklung der Kommunen aus.

Abschlussbericht des Staatssekretärsausschusses zu "Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten" veröffentlicht

Der Abschlussbericht ist ein Erfolg für die CSU. Die Debatte haben wir Anfang des Jahres angestoßen und haben somit die Aufmerksamkeit auf ein Problem gelenkt, das die Kommunen vor immer größere Herausforderungen stellt. Und nicht nur das. Die CSU konnte entscheidende Forderungen gegen den Sozialbetrug bei der Armutszuwanderung durchsetzen. So wird zum Beispiel künftig der Doppelbezug von Kindergeld vermieden. Die Kommunen werden durch eine entsprechende Gesetzesänderung bei der Bekämpfung von Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit unterstützt. Außerdem können gegen Sozialbetrüger befristete Wiedereinreisesperren verhängt werden.

Infodienst - Armutsmigration

Die CSU-Landesgruppe hat bei ihrer Klausurtagung in Wildbad Kreuth im Januar 2014 die öffentliche Diskussion über die Armutszuwanderung angestoßen. Aufgrund der Initiative der CSU-Landesgruppe hat die Bundesregierung einen Staatssekretärsausschuss „Rechtsfragen und Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der sozialen Sicherungssysteme durch Angehörige der EU-Mitgliedstaaten“ eingerichtet. Dieser hat am 27. August 2014 seinen Abschlussbericht veröffentlicht.

Das Artikelgesetz enthält die nachfolgenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Missbrauchs der Freizügigkeit:

  • Einführung von befristeten Wiedereinreisesperren
  • Erstreckung der Strafbarkeit auf das Erschleichen von Aufenthaltskarten
  • Befristung des Aufenthaltsrechts zur Arbeitssuche
  • Bekämpfung von Schwarzarbeit und Scheinselbständigkeit
  • Kein Doppelbezug von Kindergeld

Infodienst - Asyl

Die zahlreichen Krisenherde der Welt tragen dazu bei, dass es auf absehbare Zeit zu einem weiteren Anstieg an Asylanträgen kommen wird. Infolge der vielen Konflikte stehen alle traditionellen Zufluchtsländer für Flüchtlinge, so auch Deutschland, aktuell vor derselben Herausforderung: In den letzten 12 Monaten hat sich die Zahl der Asylbewerber fast verdoppelt. Wir müssen uns für das laufende Jahr erstmals seit den 1990er Jahren wieder auf mehr als 200.000 Asylbewerber einstellen. Die Belastungen für Länder und Kommunen haben große Ausmaße angenommen, so dass dringend gehandelt werden muss. Wir müssen auch weiterhin unseren humanitären Verpflichtungen nachkommen, aber zugleich sicherstellen, dass nur diejenigen unsere Unterstützung erhalten, die tatsächlich verfolgt und bedroht sind.

Deutschland nimmt damit seine humanitäre Verantwortung für Verfolgte, Bedrohte und Leidende aus Krisengebieten mehr als jedes andere Land in Europa wahr. Wir spielen eine führende Rolle beim Flüchtlingsschutz und dienen als positives Beispiel, dem andere europäische Staaten folgen können, lobte vor Kurzem auch UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres.

Infodienst - Dschihadisten

Die Auseinandersetzungen in Syrien und im Irak haben in den vergangenen Monaten weiter an Schärfe und Grausamkeit gewonnen. Auch in Deutschland gab es in den vergangenen Wochen gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kurden und IS-Sympathisanten. Ein Überschwappen des Konfliktes droht. Aus Deutschland sind bereits zahlreiche Personen mit islamistisch-extremistischer Motivation in Richtung Syrien/Irak ausgereist. Dies erfordert eine Vielzahl von Maßnahmen und Anstrengungen auf gesetzlicher, aber auch auf untergesetzlicher Ebene:

  • Verbesserung des internationalen Informationsaustauschs zwischen den Nachrichtendiensten
  • Radikalisierungen müssen verhindert werden
  • Islamistische Gefährder sind in Deutschland so umfassend wie möglich zu überwachen
  • Anpassungen im Strafrecht
  • Beschränkungen bei der Ausreise
  • Beschränkungen bei der Wiedereinreise

Kommunalfreundliche Politik zahlt sich aus

CDU und CSU wollen, dass Landkreise, Städte und Gemeinden durch eigenverantwortliches Handeln selbst ein gutes Umfeld für ihre Bürger schaffen können.

Die unionsgeführten Bundesregierungen haben deshalb in den vergangen Jahren die Kommunen auf vielfältige Weise unterstützt und damit ganz erheblich zur Stärkung ihrer Finanzkraft beigetragen. Diese kommunalfreundliche Politik zahlt sich jetzt aus: Die finanzielle Lage der Kommunen hat sich deutlich verbessert. Seit 2012 erzielen die Kommunen insgesamt wieder Überschüsse. Mit dem Bundeshaushalt 2015, der weitere milliardenschwere Entlastungen für die Kommunen vorsieht, werden CDU und CSU diesen Weg in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen.

Hier finden Sie eine vom Bundesfinanzministerium erstellte Ausarbeitung, die die kommunalfreundliche Politik der Bundesregierung und die aktuelle Finanzsituation der Kommunen darstellt. Eine redaktionell überarbeitete Fassung finden Sie hier auch auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums.

Infodienst - Europa aus der Krise führen

Um Europa dauerhaft aus der Krise zu führen, brauchen wir stabiles Wachstum und Beschäftigung. Dies setzt eine glaubwürdige Fiskalpolitik sowie tiefgreifende Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) voraus. Daneben müssen wir für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen und ein Klima schaffen, das unternehmensfreundlich und Investitionen zuträglich ist. Schuldenfinanzierte Lösungen auf Kosten der nachfolgenden Generationen sind dagegen der falsche Weg.

  • „Wachstum ohne Schulden" durch das größte Freihandelsabkommen der Geschichte
  • „TTIP ist kein neues Phänomen"
  • Verhandlungen mit Europas größtem Handels- und Investitionspartner USA

Mit dem transatlantischen Partnerschaftsabkommen sollen die beiden größten Wirtschaftsräume einander weiter angenähert und die größte Freihandelszone der Welt mit 800 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern geschaffen werden.

  • Abbau von Zöllen (Abbau sog. tarifärer Handelshemmnisse)
  • Koordinierung in Regulierungsfragen sowie Anerkennung von Normen und Standards (Abbau sog. nichttarifärer Handelshemmnisse)
  • Weitere Öffnung des Dienstleistungshandels
  • Wechselseitiger verbesserter Zugang zu öffentlichen Aufträgen

Wenn Europa seine Rolle als führende Wirtschaftsmacht in einer zunehmend globalisierten Welt erhalten und weiter ausbauen will, ist gerade auch angesichts der weiterhin stark zunehmenden Bedeutung von Schwellenländern, insbesondere im asiatischen Raum, ein enger Schulterschluss mit unseren wichtigsten Handelspartnern entscheidend.

  • Kosten senken und Bürokratie für Unternehmen abbauen
  • Arbeitsplätze sichern und neue Beschäftigungsfelder schaffen
  • Standards für das 21. Jahrhundert setzen
  • Gestaltungsanspruch der EU durch starke Partner in der Welt

Die EU und die USA sind füreinander wichtige Investitionsstandorte. Neben guten ökonomischen Voraussetzungen sind bei Investitionsentscheidungen gerade auch verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen entscheidend. Auf der anderen Seite haben Investitionsschutzverträge sowie Investor-Staat-Schiedsverfahrens (ISDS) eine lange Tradition und haben sich international etabliert:

So wurde der erste Investitionsschutzvertrag in den 1950er Jahren zwischen Deutschland und Pakistan geschlossen und Deutschland verfügt zwischenzeitlich über mehr als 130 völkerrechtliche Vereinbarungen dieser Art. Regelungsgegenstände sind v.a. die Gewährleistung des Eigentumsschutzes und der Schutz vor Enteignung, der freie Transfer von Kapital und Erträgen oder das Recht, wie ein Inländer behandelt zu werden.


Infodienst - Haushalt 2015

Mit dem Haushalt 2015 schreiben wir Geschichte: Zum ersten Mal seit 1969, als Franz Josef Strauß Finanzminister war, wird der Bund im Jahr 2015 keine neuen Schulden machen. Der permanente Anstieg des Schuldenbergs auch in guten konjunkturellen Zeiten wird gestoppt. Damit setzen wir ein zentrales Ziel des Koalitionsvertrages um. Der Bundeshaushalt 2015 markiert eine historische Zeitenwende: Die unionsgeführte Koalition wird nicht nur einmalig, sondern bis zum Ende der Finanzplanung 2018 ihre Ausgaben ohne neue Schulden bestreiten. Damit verdeutlichen wir ein weiteres Mal:

Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltspolitik ist der Markenkern von CDU und CSU. Unbeschadet der schwarzen Null haben wir auch beschlossen, in dieser Legislaturperiode zehn Milliarden Euro für dringend benötigte Investitionen zusätzlich bereitzustellen. Damit machen wir deutlich, dass unser haushaltspolitischer Anspruch weit über die schwarze Null hinausgeht. Zentrale Zukunftsvorhaben - wie die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Breitbandausbau - können dadurch beschleunigt vorangebracht werden. Zusammen mit den in der mittelfristigen Finanzplanung bereits berücksichtigten zentralen Vorhaben des Koalitionsvertrages setzen wir einen kraftvollen Impuls für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Wir zeigen, dass Investitionen und eine solide Haushaltsführung sich nicht ausschließen. Deutschland geht damit in Europa und der Welt mit gutem Beispiel voran.

Infodienst - Infrastrukturabgabe (PKW-Maut)

Der Güter- und Personenverkehr nimmt in Deutschland stetig zu. Gleichzeitig ist
unsere international arbeitsteilige und exportorientierte Wirtschaft auf eine leistungsstarke
Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Unser Land und insbesondere Bayern als
zentrale Verkehrsdrehscheibe in Europa braucht Erhaltungs- und Neubauinvestitionen
in Milliardenhöhe, Investitionen, die über die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes
entscheiden.

Deutschland hat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges in hohem Maß Reparationsleistungen erbracht – auch an Griechenland.

Der „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ vom 12. September 1990 enthält die endgültige Regelung der durch den Krieg entstandenen Rechtsfragen. Nahezu 70 Jahre nach Kriegsende hat die Reparationsfrage damit ihre Berechtigung verloren.

Ein Argumentationspapier enthält ausführliche Informationen zu dieser Thematik.

Klares "Nein" zu Reparationsforderungen Athens

Die Frauenquote kommt. Am 6. März wurde sie vom Deutschen Bundestag verabschiedet.
Doch für wen gilt sie eigentlich? Und was bringt sie? Die CSU-Landesgruppe hat
auf den letzten Metern noch zahlreiche Verbesserungen in den Gesetzentwurf eingebracht.
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Frauenquote finden Sie im aktuellen Infodienst.

Infodienst - Für eine Frauenquote mit Augenmaß